NRW-NahversorgungstagDer NRW-Nahversorgungstag wurde 2012 vom Handelsverband Nordrhein-Westfalen Westfalen-Münsterland in Kooperation mit dem Handelsverband Nordrhein-Westfalen erstmals in Dortmund veranstaltet.

Wenngleich Nordrhein-Westfalen ein dicht besiedeltes Bundesland mit einem gut ausgebauten Versorgungsnetz ist, so bleibt der Ausbau, Erhalt und die Zukunftssicherung einer sich stetig verbessernden Nahversorgung dennoch Kernthema. Der NRW-Einzelhandel zeigt hier mit seinem Einsatz, dass er sich einmal mehr auf die sich verändernde Gesellschaft einstellt und so ganz bewusst eine hohe soziale Verantwortung annimmt und trägt. Fakt ist, ein Großteil der Bevölkerung findet schon heute Einkaufsmöglichkeiten in fußläufiger Distanz. Doch an einigen Standorten ist der wirtschaftliche Betrieb eines Ladengeschäftes problematisch, dann sind kreative Entwürfe vom Kleinflächenkonzept über mobile Anbieter bis hin zu Nachbarschaftsläden in bürgerlicher Trägerschaft – gefordert, die die Nahversorgung der Verbraucher gewährleisten.

Gerade vor dem Hintergrund des demografischen Wandels gewinnen funktionierende Nahversorgungskonzepte – ganz gleich ob in Wohnvierteln großer Städte oder in ländlichen Gegenden – stetig weiter an Bedeutung. Deswegen stehen beim NRW-Nahversorgungstag klassische Anbieter der Nahversorgung, aber auch Geschäftsmodelle außerhalb der Reihe, sowie die zukünftigen Herausforderungen an eine wohnortnahe Versorgung im Mittelpunkt der Veranstaltung. Theorie und Praxis werden einerseits mit Referaten und Diskussionen, andererseits mit einem „Markt der Möglichkeiten“ und viel Raum zum Netzwerken zusammengeführt.

Weitere Informationen zum Thema Nahversorgung:

Standortfragen, Beratung, Expertise: Standortberatung in Ihrem Verband

Informationen rund um Ansiedlung und Planung: Standort, Stadtentwicklung und Verkehr

Innenstadtentwicklung und -marketing: Stadtmarketing

Auch 2021 findet der Nahversorgungstag wieder statt. Der genaue Termin wird schnellstmöglich bekanntgegeben.

9. NRW-Nahversorgungstag #NVT20

Auch 2020 ging es um vielfältige Fragestellungen der modernen Nahversorgung. Welche Auswirkung hat die Digitalisierung auf den Einkaufsprozess der Kunden und können wir von einem Blick über den nationalen Tellerrand profitieren? Bilden die bestehenden Nahversorgungskonzepte noch alle zu betrachtenden Faktoren ab, oder müssen wir bestehende Einkaufsgewohnheiten stärker berücksichtigen? Die verschiedenen Fachvorträge bildten die Grundlage für den Austausch der NRW-Nahversorgungsakteure. Die ANKW erkannte den Nahversorgungstag erneut als Fortbildungsveranstaltung an und ermöglichte uns die Zertifizierung von drei Unterrichtsstunden.

Dank unserer Sponsoren REWE, LIDL, NETTO, BBE und STADT+HANDEL war die Teilnahme kostenfrei möglich.

Hier finden Sie die Dokumentation des Nahversorgungstages 2020.

Der Nahversorgungstag findet auch 2021 wieder statt! Weitere Informationen folgen.

Für Fragen stehen Ihnen Markus Kaluza unter m.kaluza[at]hv-wm.de (0231/577950) und Rainer Gallus unter gallus[at]hv-nrw.de (0211/4980624) zur Verfügung.

Zielgruppen der Veranstaltung: Adressiert werden Stadtplaner, Architekten, Wirtschaftsförderer, Expansionsmanager und andere Akteure in der Nahversorgung.
Fortbildung für Architekten und Stadtplaner: Die Architektenkammer NRW erkennt den NRW-Nahversorgungstag relegmäßig als Fortbildungsveranstaltung in den Fachrichtungen Architektur, Innenarchitektur, Landschaftsarchitektur und Stadtplanung an.

8. NRW-Nahversorgungstag am 13. Februar 2019

Zum 8. NRW-Nahversorgungstag trafen sich am 13. Februar 2019 rund 250 Stadtplaner, Expansionsmanager und Akteure der Nahversorgung in der Rohrmeisterei Schwerte. Die vom Handelsverband NRW Westfalen-Münsterland gemeinsam mit dem Handelsverband NRW organisierte Veranstaltung widmete sich spezifischen Fragen der Sicherung einer wohnortnahen und attraktiven Nahversorgung und aktuellen Herausforderungen für die Nahversorger insbesondere in ländlichen Regionen und in kleineren und mittleren Städten

Nach den Grußworten des Hauptgeschäftsführers des HV WM Thomas Schäfer und des Wirtschaftsförderers des Kreises Unna Dr. Michael Dannebom, die beide die Bedeutung des Einzelhandels und der Nahversorgung für attraktive und lebenswerte Kommunen hervorhoben und für ein gemeinsames Vorgehen aller örtlicher Akteure, wie Eigentümer, Händler, Politik, Verwaltung und Bürgergesellschaft plädierten, führte der Moderator Kay Bandermann sach- und fachkundig durch die Veranstaltung.

Inhaltlich behandelten die Vorträge der Referenten die aktuellen Herausforderungen der Nahversorgung, angefangen vom planungsrechtlichen Umgang mit dem Lebensmittelhandel über die älter werdende Gesellschaft und neue digitale Nahversorgungsangebote bis hin zu flexiblen Nahversorgungsbeispielen der Supermarkt- und Discounterbetreiber für urbane und ländliche Räume.

Die Auswirkungen der Digitalisierung auf die Nahversorgung sowie auf die Handels – und Stadtentwicklung wurden von Christian Böttcher vom BVLH anschaulich anhand des Beitrags des Lebensmittelhandels zum Gemeinwohl (Stichworte: Versorgungssicherheit, Zugangs- und Produktionskultur, Einkauf als Erlebnis, Sortimentsvielfalt) dargestellt, was die Teilnehmer zum Nachdenken über die Folgen des Online-Handels auf Ortskerne und Innenstädte anregte.

Als Nahversorgungstrends für NRW im Jahr 2019 nannte Herr Lehnerdt von der BBE insbesondere die engere Verzahnung von Handel und Gastronomie, die unterschiedliche Sichtweise von Verbrauchern und Planer auf Drogeriemärkte und deren differenzierte Sortimente, die architektonische Weiterentwicklung der Supermärkte und die bisher noch sehr geringe Bedeutung von Online für den Lebensmittelhandel, die aber durch innovative Konzepte alsbald zunehmen dürfte.

Schließlich stellte Dr. Küpper vom Thünen-Institut die Dynamik der Nahversorgung in ländlichen Räumen vor dem Hintergrund hoher Wettbewerbsintensität, schwieriger Lieferkonditionen für kleine Läden, fehlende Unterstützung durch Kommunen und fehlende Akzeptanz beim Konsumenten dar.

Damit war der NRW-Nahversorgungstag wiederum die landesweite Plattform für Ideen, Lösungen, Möglichkeiten und Grenzen einer zukunftsfähigen Nahversorgung.  Fortsetzung folgt im Jahr 2020.

>>Hier finden Sie die Dokumentation des 8. NRW-Nahversorgungstags.<<

Informationen zum 7. NRW-Nahversorgungstag am 17. April 2018 in Kamen

Die Handelsverbände NRW und Westfalen-Münsterland laden gemeinsam ein zum

7. NRW-Nahversorgungstag

17. April 2018 | 9.00 bis 16.30 Uhr
Kamener Stadthalle, Rathausplatz 1, 59174 Kamen

2018 wird sich der Nahversorgungstag wiederum verschiedensten Aspekten der Nahversorgung widmen und dabei auch aktuelle Entwicklungen im Einzelhandel thematisieren. Gibt es neue hilfreiche methodische Steuerungshilfen? Welche Erfahrungen gibt es mit den neuen landesplanerischen Steuerungsregeln? Wo gibt es noch Klärungsbedarf? Welche neuen Standards setzen die Nahversorgungsanbieter? Welche aktuelle Entwicklung lässt der Online-Handel erwarten?

WDR-Reporter Kay Bandermann moderiert die Veranstaltung, auf der Experten aus Verwaltung und Wirtschaft in ihren Vorträgen die Grundlage für Austausch und Diskussion legen. Ergänzt wird der Nahversorgungstag durch den „Markt der Möglichkeiten“, eine begleitende Messe und Netzwerk-Plattform.

Der NRW-Nahversorgungstag richtet sich an Stadtplaner, Architekten, Wirtschaftsförderer, Expansionsmanager und weitere Akteure der Nahversorgung.

Die Teilnahme wird, wie auch in den Jahren zuvor, durch engagierte Partner kostenfrei möglich sein. Eine Anerkennung als AKNW-Fortbildungsveranstaltung wird zur Zeit geprüft. Bitte merken Sie sich den Termin vor. Eine Einladung mit der Möglichkeit zur Anmeldung folgt in Kürze.

Für Fragen stehen Ihnen Markus Kaluza unter m.kaluza@hv-wm.de (0231/577950) und Rainer Gallus unter gallus@hv-nrw.de (0211/4980624) zur Verfügung.

Dokumentation 7. NRW-Nahversorgungstag: Dokumentation als PDF

Impressionen
(© HV NRW/Fotograf Oliver Schaper)